Simon Strobel 
geb. 1734 in Baufnang
gest. 1803 in Frickingen
Maurer
Ururgroßvater von Gebhard Fischer
Simon wurde als jüngster Sohn des Webers Sebastian Strobel und der Agnes Wetzel in Baufnang im Herrschaftsgebiet des Kloster Salem geboren.
Er hat das Maurerhandwerk erlernt und in Rickenbach "sein Brot verdient".
Nach dem Tod seines Vaters wird das Erbe aufgeteilt auf die fünf Brüder: Mathias in Baufnang, Jacob in Baufnang, Stephan in Owingen,
Urban in Mühlhofen und Simon. Simon erbt das "Jägerhäusle", ein Speicherhaus in Baufnang.
Am 15. Januar 1762 bittet er beim Kloster Salem um Zustimmung zur Heirat mit seiner Verlobten Maria Anna Schönbrot, ansonsten werde
er "mit Sack und Pack" nach Ungarn ziehen. Die Zustimmung wird ihm verwehrt, da er nicht ausreichend Vermögen nachweisen kann.
Stattdessen erhält er die Manumission, für die er zusammen mit der Abzugsgebühr für 300 Gulden 45 Gulden zahlen soll.
Am 2. Februar 1762 heiratet er trotzdem Maria Anna Schönbrot in Lippertsreute, was zum Herrschaftsgebiet von Heiligenberg gehört.
Im März 1763 bittet er beim Kloster Salem um Wiederaufnahme für sich und seine Frau. Diese wird ihm abgelehnt. Aus Prinzip, da er sich
die Ehe "erschlichen" hat.
Er lässt sich schließlich in Frickingen nieder und hat mit seiner Frau vier Kinder.
1803 ist er schließlich in Frickingen im Alter von 68 Jahren gestorben.
♦ Simon Strobel in der großen Personen-Genealogie